Geschichte

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Bargen wird erstmals 884 als Paragen erwähnt, als der Hegaugraf Peringer seinen Merishausener Besitz gegen die Bargener Güter des Klosters St. Gallen tauschte. Früher bestand Bargen aus den drei Weilern Unter-, Mittel- und Oberbargen.

Bargen gehörte zur Landgrafschaft Nellenburg und nach der Gründung des Klosters Allerheiligen 1049 zu dessen Immunitätsbezirk, der 1451 bzw. 1491 an die Stadt Schaffhausen kam. Wichtigste Grundbesitzer in Bargen waren die Roten von Randenburg. 1378 verkaufte Egbert der Rote seinen Besitz in Bargen samt Kirche und Vogtei dem Spital zum Heiligen Geist Schaffhausen, das seine Stellung bis 1510 weiter ausbaute. Die Vogteirechte wurden von der Reformation bis 1798 von Schaffhausen wahrgenommen (Obervogtei Merishausen).